Ein Konzept zur Einbindung von Kooperationspartnern
Gute Zusammenarbeit bringt uns weiter
Die zielgruppenspezifische Vermittlung und die Zusammenarbeit wichtiger regionaler Akteure sind entscheidend für die Zukunft der Alphabetisierungsarbeit. Erst Koordinierungsarbeit vermag unterschiedliche Wahrnehmungen und Interessen von Institutionen aufzunehmen und eine effektive Alphabetisierungsarbeit zu gestalten, denn:
Lesen, Schreiben und Rechnen sind u. a. Fähigkeiten zum Überleben, insbesondere auf dem Arbeitsmarkt!
Die Gewinnung von Teilnehmer/inne/n ist eine der größten Herausforderungen, die allein mit einer Erweiterung des Angebots nicht angemessen beantwortet werden kann. Um Betroffene für eine Weiterbildung motivieren zu können, bedarf es mehr als Mundpropaganda.
Institutionen und Fachkräfte gewinnen
Das Projekt hat sich zur Aufgabe gemacht, Institutionen einzubinden, die Kontakt zu Betroffenen haben. Fachkräfte in Ämtern, Vereinen und Beratungsstellen sollen über die Bedeutung von Grundbildung informiert werden, um sie für eine Kooperation zu gewinnen. Betroffene brauchen Unterstützung, nicht nur durch die Familie und das persönliche Umfeld sondern auch durch Fachleute aus Institutionen.
Es geht insbesondere um die:
- Etablierung und Nutzung von Netzwerken
- Kooperation mit Institutionen und Bildungsträgern
- Schulung von Fachkräften zu Multiplikatoren
- Sensibilisierung der Öffentlichkeit, Betriebe und Berufsschulen für das Thema "Phänonem Analphabetismus"

